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Großmanöver „Joint Warrior 2013“

Das größte Manöver in Europa in diesem Jahr fand zwischen dem 15. und 29. April in Schottland statt. Über 13.000 Soldaten aus insgesamt neun Staaten, darunter u.a. die USA, Deutschland, Brasilien und Schweden, nahmen an der multinationalen Übung teil. Großbritannien stellte mit 5.250 Soldaten das größte Kontingent. An der Großübung nahmen Luft-, Land- und Seestreitkräfte teil. Alleine die maritime Komponente umfasste 49 Schiffe.

42 Royal Commando Royal Marines beginnen mit einem Angriff während der Übung Joint Warrior in Schottland. PO(Phot) Paul A'Barrow Bildlizenz

42 Commando Royal Marines beginnen mit einem Angriff während der Übung Joint Warrior in Schottland. PO(Phot) Paul A’Barrow Bildlizenz

Das Ziel der Übung war das multinationale Zusammenwirken der verschiedenen Teilstreitkräfte im gesamten Aufgaben- und Intensitätsspektrum der Kriegsführung. Bestandteile des Manövers waren daher luftgestützte und amphibische Angriffsoperationen (mit britischen und französischen Fallschirmjägern bzw. Royal Marines), Counterinsurgency-Training, Anti-Piraten-Einsätze und Übungen für den zwischenstaatlichen Krieg.

Der britische Verteidigungsminister, Philip Hammond, hob hervor, dass das Üben der Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Teilstreitkräften unterschiedlichster Nationen wichtig sei in einer multilateralen Welt, um auf jede Herausforderung vorbereitet zu sein.

Die Übung „Joint Warrior“ findet zwei Mal im Jahr statt. Sie baut auf den Erfahrungen der letztjährigen Großübung „Cougar 12“der Royal Navy auf.

 

Weiterführende Informationen:

– Hintergrundbericht der BBC

Videobericht über Fallschirmjäger als Teil der Übung.

Unkommentiertes BBC-Video über Absprung britischer und französischer Fallschirmjäger

Bilderstrecke der BBC über das Manöver